Ottmar Hitzfeld hat die erste grosse Frage zu seiner Zukunft beantwortet. Der Erfolgstrainer wird den FC Bayern im Juni verlassen. «Ich habe meinen Entscheid schon vor drei Wochen mitgeteilt», sagte Hitzfeld. Für seine weitere Zukunft habe er zwei Optionen: die Schweizer Nationalmannschaft oder einen Job als Experte am Fernsehen.
Ottmar Hitzfeld hatte die Mannschaft am 1. Februar 2007 von Felix Magath übernommen, nachdem er schon von 1998 bis 2004 in der Verantwortung gestanden hatte. «Ich werde im nächsten halben Jahr noch mal versuchen, erfolgreich zu sein und möglichst viele Titel zu gewinnen. Dann werde ich mich wieder etwas zurückziehen», sagte der 58-jährige Lörracher. Für seine weitere Zukunft habe er zwei Optionen: die Schweizer Nationalmannschaft oder einen Job als Experte am Fernsehen.
Zwischen den Feiertagen hatte sich Hitzfeld mit dem Schweizer Nationalmannschafts-Delegierten Ernst Lämmli zu ersten Gesprächen betreffend der Nachfolge von Köbi Kuhn als Schweizer Nationalcoach getroffen. «Es war ein ganz unverbindliches Gespräch unter alten Bekannten. Wir kennen uns seit 25 Jahren. Das ist etwas anderes, als wenn ich einen Unbekannten treffe», wurde Lämmli von der «Bild»-Zeitung zitiert.
Die Wege der beiden Verhandlungspartner kreuzten sich erstmals in den achtziger Jahren, als Hitzfeld Trainer des FC Aarau war (Cup-Sieger 1985) und Architekt Lämmli schon vor seiner Präsidialzeit (1989 bis 2001) in Sponsorvereinigungen des FC Aarau tätig war.
Das Treffen fand in Ottmar Hitzfelds neuem Haus bei Lörrach statt. Lämmli will nun mit dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) die finanziellen Möglichkeiten für die Hitzfeld-Verpflichtung prüfen. «Wir werden uns schon finden», sagte Lämmli.